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Wasserstoff als Energie-Alternative für Coesfeld nutzbar machen

Unternehmen informieren sich über die Initiative GET H2

Mehr als 25 Teilnehmende aus verschiedenen heimischen Unternehmen informierten sich jetzt auf Einladung von Coesfelds Bürgermeister Heinz Öhmann in einer Online-Konferenz über die Möglichkeiten, die Wasserstoff als Energieträger bieten könnte. In seiner Begrüßung betonte Heinz Öhmann: „E-Mobilität wird nicht alle Probleme lösen, es ist weitere Technologie nötig. Wasserstoff ist eine mögliche Technologie, die zwar alt ist, aber neu erfunden werden kann.“

Thomas Basten, Leiter Pipelines der Evonik-Division Technology & Infrastructure, stellte die Initiative GET H2 in der virtuellen Konferenz vor, während Stadtwerke-Geschäftsführer Ron Keßeler die Optionen für Coesfeld aus Sicht der Stadtwerke erläuterte. Die Initiative GET H2 möchte eine bestehende Gasfernleitung, die von Lingen nach Gelsenkirchen führt, künftig auf Wasserstoff umstellen und mit diesem Energieträger, auf den sich viele Hoffnungen gründen, auch Unternehmen in Coesfeld und Umgebung versorgen.

Dass das durchaus auch für kleinere Unternehmen eine interessante Option sein könnte, unterstrich Ron Keßeler ausdrücklich: „Wir haben nur dann eine Chance einer zeitnahen Realisierung wenn wir die Interessen bündeln und zusammenführen. Eine industrielle Anbindung an das Wasserstoffnetz wird sich nur ermöglichen lassen, wenn es nicht nur auf der Nutzung eines einzelnen Unternehmens beruht, sondern auf den Interessen mehrerer Unternehmen.“

Bürgermeister Heinz Öhmann unterstützt die Partnerschaft mit GET H2 im Rahmen der städtischen Wirtschaftsförderung. In der Videokonferenz wurde zudem die Idee entwickelt einen Arbeitskreis zum Thema Wasserstoff zu bilden. Interessierte Unternehmen und Institutionen können sich bei Wirtschaftsförderin Carina Borgmann im Coesfelder Rathaus melden, Tel. (02541) 939-1021 oder carina.borgmann(at)coesfeld.de

Bürgermeister Heinz Öhmann bei der Videokonferenz zum Thema Wasserstoff. Foto: Stadt Coesfeld