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Scanlabor findet im Industriepark optimale Bedingungen

|   C&P - Nachrichten

Das noch junge Unternehmen von Christoph Egloff erstellt hochwertige 3 D Modelle und freut sich über mehr Möglichkeiten im IPNW

Coesfeld. Der jüngste Unternehmenszuwachs im Industriepark Nord.Westfalen (IPNW) heißt „Scanlabor“. Jungunternehmer Christoph Egloff freut sich über mehr Möglichkeiten am neuen Standort in Coesfeld. „Hier können wir nun auch große und sehr schwere Messobjekte handhaben und digitalisieren.“ Der Applikations-Techniker hat sich auf Dienstleistungen im Bereich des 3D Scannens und der 3D Inspektion spezialisiert. Seine Kunden sind Industrieunternehmen aus dem Automotive Bereich, Medizinal- und Elektrotechnik, ebenso wie Künstler.

„Wir erstellen hochwertige 3D Modelle, die höchsten Ansprüchen genügen“, so Egloff. „Die Bandbreite unserer Aktivitäten reicht vom Herzpumpenrotor über aerodynamische Fahrzeugteile bis hin zu großen Gussteilen aus dem Kraftwerksbereich. Ein weiteres Geschäftsfeld von „Scanlabor“ ist die 3 D Inspektion. Sie ermöglicht es Bauteile einem exakten Soll-Ist-Vergleich zu unterziehen. Als  Vertriebspartner der Breuckmann GmbH berät Christoph Egloff auch umfassend über deren vielfältige optische 3D Messtechniklösungen.

Wichtigster Partner von Scanlabor ist indes der direkte Nachbar StandZeit. Tim Kalbitzer und Gereon Lüdenbach analysieren gemeinsam mit ihrem Team Kraftwerksteile und Bauteile. Wann gibt ein Bauteil nach? Wie lange kann eine Dampfturbine, ein Kesselrohr oder ein Verteiler gute Ergebnisse erzielen? Betriebliche Beanspruchungen werden mit Hilfe von Innendruckversuchen bei hohen Temperaturen nachgebildet.

Das 2009 gegründete Unternehmen hat die Schadensanalyse zur Profession gemacht – und ist im Industriepark gewachsen: Von 2 auf 8 Mitarbeiter. Erstmals bildet StandZeit Nachwuchs aus, und zwar zum Werkstoffprüfer. „Den spezifischen Anforderungen unserer Kunden begegnen wir mit stetigen Investitionen in neue Versuchs- und Messtechnik“, erklärt Kalbitzer. Längst ist der Unternehmenssitz von Stand Zeit zu einem Prüflabor und Schulungszentrum weiterentwickelt worden.

Christoph Egloff wie Tim Kalbitzer sind begeistert über die Aufbruch- und Gemeinschaftsstimmung im IPNW. „Die Atmosphäre hier ist energiegeladen. Hier herrscht positive Aufbruchsstimmung. Es ist für uns der optimale Standort, um gemeinsam innovative Dienstleistungen für die Kraftwerktechnik zu entwickeln“, sagt Kalbitzer.


Zum Thema: Industriepark Nord. Westfalen

Der Park mit 38 ha Nettonutzfläche (brutto: 67 ha) auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr-vom-Stein-Kaserne ist ein Projekt, das i.d.R. zwei Jahrzehnte erfordert. Der Coesfelder Stadtspitze ist es gelungen, innerhalb von gut fünf Jahren 32 Unternehmen mit über 230 Arbeitsplätzen anzusiedeln und somit den Industriestandort Coesfeld zu stärken. Größte Einzelansiedlung ist das international agierende Unternehmen Krampe Fahrzeugbau auf einer Fläche von 10 ha.
Annette Görlich, Diplom-Kauffrau, vermarktet für die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG)  konfliktfreie Flächen, auf denen rund um die Uhr produziert werden kann, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Weitere Pluspunkte sind die gute Erreichbarkeit der Autobahnen A 31 und A 43 (ohne Ortsdurchfahrt), der frei mögliche Flächenzuschnitt und nicht zu vergessen die innovative Unternehmergemeinschaft.

Eine Besonderheit ist die Grüne Mitte. Das ca. 11 Hektar große Areal liegt im Mittelteil des Geländes und ist für eine Bebauung nicht geeignet. Die Not hat die SEG zur Tugend gemacht und nutzt die Fläche als Ausgleichsfläche für Natur- und Artenschutz. Die hügelige Fläche gibt also dem Namensbestandteil „Park“ im Industriepark Nord. Westfalen seine doppelte Berechtigung. Heidschnucken halten das sprießende Grün kurz. Zwei Artenschutzhäuser - entkernte ehemalige Kompaniegebäude der früher hier ansässigen Bundeswehr - bieten Fledermäusen, Steinkäuzen, Kreuzkröten und Zauneidechsen ein Zuhause. Gepflegt wird das Gebiet von dem gemeinnützigen Verein Interkulturelle Begegnungsprojekte e.V.(IBP) in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum Coesfeld.

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Christoph Egloff (li., Scanlabor) wie Tim Kalbitzer (StandZeit) sind begeistert über die Aufbruch- und Gemeinschaftsstimmung im IPNW.