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Stadtmarketing drängt auf weiteren Parkraum

|   C&P - Nachrichten

Coesfeld &Partner–Vorsitzende Annette Rabert und AK-Handelssprecher Werner Prause im Dialog mit der Stadtspitze.

 

Coesfeld. Es fehlen Parkplätze. Das macht Annette Rabert, Vorsitzende des Stadtmarketing Verein Coesfeld & Partner e.V. gegenüber der Stadtspitze deutlich. Den Handel beschäftigten die Rückmeldungen der Kunden, die in der begehrten Innenstadt nach Parkplätzen suchen. „Wir brauchen zusätzliche Parkflächen sowohl für Mitarbeiter als auch für Kunden“, sagt Annette Rabert. Wie sehr die Einzelhändler und Gastronomen das Thema beschäftigt, ist auf der letzten Sitzung des Arbeitskreises Handel & Gastronomie deutlich geworden. „Obwohl das Thema Parken gar nicht auf der Agenda stand“, berichtet Werner Prause. Der Sprecher des Arbeitskreises Handel & Gastronomie plädiert dafür, mehr Stellplätze als bisher vorgesehen zusätzlich zu schaffen.


Die Stadt selber plant ein Parkhaus für 200 Pkw, davon 60 für das künftige Berkelhaus.“Wir haben für diesen Zweck bis zu eine Mio. Euro in den Haushalt 2015 eingestellt“, erklärt Bürgermeister Heinz Öhmann. Er rechne damit nach Grundstückserwerb mit den konkreten Planungen für das Parkhaus beginnen zu können.


Parallel laufen die Arbeiten am Bebauungsplan für bis zu 120 Dauerparkplätze an der Rekener Straße. „Unsere Zusage gilt, dass wir zuerst kostenlose Dauerparkplätze für Mitarbeiter schaffen. Erst danach werden wir weitere kostenlose Parkflächen im Stadtkern in kostenpflichtige umwandeln“, erläutert Thomas Backes. Ca. im September werden zudem wieder 30 Innenstadtparkplätze nutzbar. Nämlich dann, wenn das Jakobiquartier fertig gestellt wird. Mit Beginn der Bauarbeiten waren diese Stellplätze entfallen, werden indes in diesem Quartier wieder vollständig hergerichtet, und zwar vom Bauträger.  

Thomas Backes räumt ein, dass die ursprünglich für Oktober geplante Aufstellung der Parkscheinautomaten z.B. in der Großen und Kleinen Viehstraße und an der Gartenstraße zu Irritationen geführt habe. „Es werden aber mit dem jetzigen Schritt nur Kurzzeitparkplätze mit Parkscheibe in Kurzzeitparkplätze mit Parkschein umgewandelt. Die Einnahmen braucht die Stadt, um weitere Parkplätze überhaupt schaffen zu können“,  erklärt Backes. Die Kosten je Stunden liegen dann bei 80 Cent, in den Tiefgaragen Markt und Kupferstraße bei 1 Euro.

Um im Osten und Norden der Stadt ebenfalls kostenlose Dauerparkplätze anbieten zu können, ermittelt die Stadt zurzeit die bau- und planungsrechtlichen Möglichkeiten.

Stadtmarketing Verein und Stadt haben vereinbart weiter im Dialog zu bleiben.

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Parkdeck Burgring ist ein Beispiel für einen kostenloses Dauerparkangebot in der City.