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Ursula-Wochenende in Coesfeld: Drei Tage traditionsreicher Markttrubel und Einkaufsvergnügen

|   Coesfeld & Partner

Freitag (27.10.) Ursulamarkt, Samstag (28.10.) Kinderflohmarkt, Sonntag (29.10.) Verkaufsoffener Sonntag mit Ausstellungen und Aktionen Coesfelder Händler und Betriebe

Das Ursulawochenende steht bevor: Vom 27. bis 29. Oktober winken drei Tage Markttrubel und Einkaufsvergnügen pur. Warme Pullover, frisches Gemüse, Wurst vom Hausschlachter, farbenprächtige Blumen und leckere Kräuterbonbons.
Seit Jahrhunderten zieht der Ursulamarkt in Coesfeld Menschen aus der gesamten Region an. Sie nutzen die Gelegenheit, sich vor dem Winter mit Gütern und Lebensmitteln einzudecken. In der Nachkriegszeit bis weit in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gab es kostenlosen Kohl aus der Stadtkasse. Heute ist das Ursulawochenende, das immer Ende Oktober - nach dem Festtag der heiligen Ursula am 21. Oktober - stattfindet, ein Mix aus "Verkaufsoffenem Sonntag" und einem Fest für die gesamte Familie. Aufgrund des Lokalkolorits konnte das Wochenende zum Glück seinen ursprünglichen Charme bewahren.

Zum Thema:
Ursulamarkt in Coesfeld
Den Ursulamarkt gibt es seit dem 21. Oktober 1435. Damals hieß der Markt  "Elve dusent megede markt". Jedoch ist dieser Jahrmarkt weitaus älter und fand vorher immer am 29. August, dem Tag von Johanni Enthauptung, statt.
Grund für die Verlegung des Jahrmarktes war, dass in Coesfeld auf Johanni Enthauptung in der St. Lambertikirche das Kirchweihfest gefeiert wurde. Der Marktbetrieb störte den Gottesdienst sehr stark.
Deshalb verlegte Bischof Heinrich von Moers (Bischof von Münster) den Jahrmarkt vom 29. August auf den 21. Oktober - den Ursulatag. Das Schriftstück zu dieser Verlegung von Heinrich von Moers befindet sich noch heute im Stadtarchiv.

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Foto: Stadt Coesfeld